Lotislapus


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Photo: Juanchi Pegoraro

Tanz und Musik Performance im Rahmen von dies de Dansa

Internationales Festival für Tanz im öffentlichen Raum, Barcelona.
1.Juli 2007, Piscinas municipales de montjuic, Barcelona ( read in Englishleer en Español )

Bilder & Video Lotislapus

Lotislapus wirft seinen Schleier: asiatische Welten erscheinen im Panorama der Stadt und eröffnen dem Blick Perspektiven und Aspekte ihrer Kosmologien. Tanz, Musik und Installationen sprechen von deren Dualitäten, Polaritäten, Reizen und dem Drang nach Harmonie im ewigen Kreislauf.
Die Darstellerinnen mit Wurzeln in Bali, Japan, Indien, China und Tibet bewegen sich im Schatten der Steine und rufen die Geister, die diesen innewohnen.
Sie weben ihre Tanzschritte in roten Stoff, der sich im mystischen Spiel zwischen den Welten wandelt. Wie ein unsichtbarer Stift zieht er durch den Raum, malt und schreibt auf jede Oberfläche und im Nichts. Er enthüllt und verhüllt einen sanften Gesang, schafft Bindungen und bildet sich.
Lotusblätter fallen ins Wasser – Tränen steigen auf. Eine Armee kämpft gegen den Wind und birgt in ihrer Mitte die Anmut der Tänzerin im Kreuzfeuer der Geschichte. An einem Band zwischen Himmel und Erde verwinden sich zwei Körper, steigen auf und fallen in ihren Pas de deux des Unfaßbaren. Sie berühren den kleinen Tod zwischen der Unterseite des Asphalts und der anderen Seite des Mondes. Lava strömt aus Steinöffnungen und erstarrt zu einem Netz in dem ein balinesischer Tanz die Fäden führt.
Der Schleier fällt, hinterläßt vergängliche Spuren auf den Steinen, und gibt den Blick wieder frei.


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Photo: Juanchi Pegoraro

Besetzung

Tanz: Kazue Ikeda, Ayu Saraswati
Tanz, Luftartistik: Anke van Engelshoven, Nathalie Hünermund
Gesang & Komposition: Bettina Koziol
Geräuschkomposition: Max Bauer
Choreografie, Inszenierung: Nathalie Hünermund
Inszenierung, Ausstattung: Peter Friedrich

Stuntkoordination / Spezialeffekte: Alister Mazzotti, Ralph Güthler,

Video:
Kamera: Rita Cabral, DDD
Schnitt: exilfilm Verena Vargas, Laurent Notaro
Musik: Bettina Koziol

Photos:
Juanchi Pegoraro, Gideon Lewkowitz

es gibt auch wunderbare Fotos von Ed Jackson: