Die Gruppe Vaivén sucht die Tiefen des Öffentlichen Raumes auf, um ihrem Publikum eine immer neue, lebende Bühne zu öffnen. Vaivén ist eine Welle in ihrer Bewegung deren Wasser sich beständig mischen. Getanzte Poesie, alltägliche Wege, Traumklänge, Stadtgeflüster, Passanten, Zugvögel, Regentropfen, sprechende Steine, malende Architektur und fliegende Gedanken vereinen sich zu musikalischen und choreographischen Landschaften.

Vaivèn wurde 2002 von Nathalie Hünermund und Peter Friedrich gegründet. Sie arbeiten in wechselnden Konstellationen mit anderen Künstlern zusammen. Ziel ist die Vermischung der Genres und die Auflösung des Bühnenraums.

vaivén (spanisch).. bedeutet die Schwankung eines Körpers welcher entweder kommt oder geht, immer den selben Weg beschreibend. Vaivén bedeutet aber auch Begegnung und Risiko und spricht von der Unbeständigkeit der Dinge. Die Wellen kommen und gehen. Es ist eine kontinuierliche, langsame, gemessene, ryhthmische, konstante Bewegung. Sie wiederholt sich unermüdlich, methodisch, unendlich.

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"Nathalie Hünermund"
Nathalie Hünermund

Nathalie Hünermund

(Inszenierung, Tanz)

  • geboren 1971 – Lebt in Berlin.
  • Tanz auf dem Horizontalseil und dem Vertikaltuch.
  • Freie Theaterarbeit in München und Berlin.
  • Arbeitsstipendium der “European Association of Students of Theatre” in Köln.
  • Tournee mit der freien Gruppe “Pulk” nach USA und Mexiko, unterstützt von “Seca” (Mexico) und dem Goethe Institut.
  • Als Schauspielerin und Artistin Produktionen mit Theater 89 (Berlin) und Zirkus Amalgam (Berlin) und der Staatsoper unter den Linden (Berlin).
  • In der Spielzeit 2007-2008 an den Münchener Kammerspielen als Emilia in “Othello”; R.: Luk Perceval
  • Mit Peter Friedrich Gründung von Theater Vaivèn.

Peter Friedrich
Peter Friedrich

Peter Friedrich

(Inszenierung, Ausstattung)

  • geboren 1967 – Lebt in Berlin;
  • Architekturstudium in München und Barcelona.
  • Bühenbildassistenzen für Robert Wilson, Karl-Ernst Herrmann, Achim Freyer. Mitarbeiter von Robert Wilson (the black rider – London, Los Angeles) und Alexander Lintl (__Caligula __- Oper Frankfurt/ Köln).
  • Bühnenbild u.a: Andorra – Berliner Ensemble (Regie: Claus Peyman), Cabaret – Stadttheater Bremerhaven (Regie: Wolfgang Hofman), das letzte Band – Studiobühne Köln.



Mitwirkende:

Kazue Ikeda
Kazue Ikeda

Kazue Ikeda

(Tanz, Choreographie) @ Lotislapus (Barcelona 2007), Apokatastasis (München 2006)
  • geboren 1966 – Lebt in Berlin;
  • Ausgebildet in Osaka und New York
  • arbeitete die Tänzerin mit The Kevin Wynn Collection, Bill T. Jones / Arnie Zane Dance CO., Anna Sokolow Players Project, Sascha Waltz, Christian Ziegler; u.a.
  • Auszeichnung für “Das beste deutsche Tanzsolo”, Leipzig 1999,
  • Engagement am Stadttheater Oldenburg im Jahr 2000.
  • Artist in residence in der Tanzfabrik Berlin.
  • Kazue Ikedas Choreographien und Soloprojekte wurden in Deutschland, Japan und den USA aufgeführt.

Gusti Ayu Saraswati
Gusti Ayu Saraswati

Gusti Ayu Saraswati

(Tanz) @ Lotislapus (Barcelona 2007), Apokatastasis (München 2006)
  • gebohren 1972 – Lebt in München
  • Ihr Tanz birgt die Magie des Rituals. Geboren in eine Musikerfamilie auf Bali / Indonesien, beginnt Ayu Saraswati sehr früh mit zeremoniellem Tanz.
  • Seit 1995 lebt sie in München und paart Ihren traditionellen Hintergrund mit zeitgenössischen Ausdrucksformen.

Bettina Koziol
Bettina Koziol

Bettina Koziol

(Gesang, Komposition, Tanpura) @ Lotislapus (Barcelona 2007)
  • Lebt in München;
  • Bettina Koziol studierte am Münchner Richard-Strauss-Konversatorium klassischen Gesang und Jazz
  • Interpretation, Komposition und Arrangement besonders von Neuer Musik, Jazz und Avantgarde Pop.
  • 1998 gründete Bettina Koziol das Avantgarde-Ensemble ?nada?, für das sie selbst auch komponiert.
  • Sie wirkt regelmäßig bei nationalen und internationalen Funk-, Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen mit. Tourneen und Residencies führten sie durch Europa, in die USA, nach Argentinien und Indien.
  • Alben: “Steine”; “Panta Rei” (Nada);

Anke van Engelshoven
Anke van Engelshoven

Anke van Engelshoven

(Luftakrobatik, Tanz) @ Lotislapus (Barcelona 2007)
  • geboren 1978 – Lebt in Berlin;
  • Ausbildung in Bühnenakrobatik und Artistik an der Zirkusschule in Berlin
  • Als Luftakrobatin Solo oder als Duo “Nightflight” Engagements in Zirkus und Varietés u.a. in Deutschland, Israel, Indien, China, Ungarn.

Sebi Tramontana
Sebi Tramontana

Sebi Tramontana

(Solist an der Posaune, Schauspiel) @ Apokatastasis (München 2006)
  • geboren 1960 – Lebt in München;
  • Sebi Tramontana erweitert die klanglichen Möglichkeiten seiner Posaune mit einer gezielten Auswahl von Dämpfern und anderem Zubehör sowie digitalen Manipulationen am Laptop
  • Mitglied unter anderem des Italian Instabile Orchestra.
  • Gibt Solo-Performances und spielt in zahlreichen Formationen u.a. mit Mario Schiano, Giovanni Maier, Ken Vandermark, Georg Graewe, Phil Wachsmann, Mats Gustafsson, Joëlle Léandre, Carlos Zingaro, Frank Gratkowski, Thomas Lehn, Axel Dörner, Ab Baars, Nu Ensemble, George Lewis und 48 Nord.
  • Mit seinem Duo Projekt mit Paul Lovens zu Buster Keatons Stummfilm “Der General” war er in weiten Teilen Europas erfolgreich.

Max Bauer
Max Bauer

Max Bauer

(Geräuschkomposition) @ Lotislapus (Barcelona 2007), Apokatastasis (München 2006)
  • geboren 1966 – Lebt in Berlin;
  • Live-Aufführungen von eigenen Klangkompositionen und Geräuschperformances. Auf der Bühne mischen sich seine handgemachten Geräusche mit den im eigenen Studio vorproduzierten Soundeffects
  • Geräusche für Filme von Rainer Werner Fassbinder, Romuald Karmakar, Sönke Wortmann, Caroline Link, Gernot Roll.
  • Als Sound Designer u.a. Zusammenarbeit mit der EXPO 2000 in Hannover und der Bayerischen Staatsoper München.
  • Als live-Geräuschemacher u.a. Auftritte in der Bundeskunsthalle (Bonn), in der Fondation Cartier (Paris) und in der Pinakothek der Moderne München.
  • Für die eigene Produktion figure8race REMIX erhielt er eine Förderung des Hauptstadtkulturfonds für 2006.
  • www.maxbauer.net